ānbāsan - work with | in context
Eine einzelne Information ist noch viel nützlicher, wenn klar ist, worauf sie sich bezieht. Kontext beschreibt diesen Zusammenhang.
Statt Daten als isolierte Einträge zu behandeln, werden sie über Apps hinweg miteinander verknüpft. Das macht Wissen leichter zugänglich und spart erheblich Zeit.
Daten bleiben verknüpft und der Zusammenhang nachvollziehbar.
Relevante Informationen sind verbunden und lassen sich schneller wiederfinden um damit zu arbeiten.
Kontext führt schneller zu gesuchten Antworten und hilft Token einzusparen. Ökonomisch wie ökologisch sinnvoll.
Kontextbasiertes Arbeiten stellt die Beziehungen zwischen Daten in den Mittelpunkt. Wird ein Kontext festgelegt, wirkt er wie ein Filter: Jede Suche läuft nur noch innerhalb dieses Kontextes statt über den gesamten Datenbestand. Die relevante Vorauswahl ist getroffen, bevor überhaupt Daten geladen werden – und weniger Daten bedeuten unmittelbar weniger Input-Token. In einem statistischen Studie mit unseren eigenen Daten haben wir so, je nach Anwendungsfall, zwischen 10 und 55 % der Input-Token für Kontext eingespart.
Wie groß die Einsparung an Token ausfällt, hängt vom Einsatzszenario ab. Die folgende Übersicht ordnet typische Anwendungsfälle ein – von eng gefassten Compliance-Fragen bis zur explorativen Recherche:
Werte aus einer Studie mit eigenen Daten. Die Spannweite ergibt sich aus den unterschiedlichen Konfigurationen je Anwendungsfall und der Statistik.
Der Kontext-Filter hat noch einen zweiten Vorteil. Klassische Suchen sortieren Daten nach Ähnlichkeit und übergeben nur eine begrenzte Zahl der besten Treffer an die KI. Relevante Informationen, die knapp außerhalb dieser Grenze liegen, können dabei unbemerkt verloren gehen. Weil Kontext-Management die Breite der Ausgangsdaten von vornherein reduziert und offensichtlich Irrelevantes ausblendet, tritt dieser Effekt seltener auf – das Wesentliche bleibt eher im Blick.
Der Effekt endet nicht beim Input. Output-Token fallen zwar in geringerer Zahl an, sind aber vier- bis fünfmal so teuer – und auch sie profitieren von passendem Kontext. Denn mehr Input heißt nicht automatisch besserer Output: Erhält ein Modell genau den passenden Kontext ohne störendes Rauschen, sinkt seine Unsicherheit. Es fragt weniger nach, wiederholt sich seltener und antwortet kürzer und präziser.
"Kontext-Management spart auf beiden Seiten. Es filtert den Input, bevor Daten überhaupt geladen werden, und schärft den Output, weil das Modell weniger kompensieren muss."
Eine E-Mail, Notiz oder Aufgabe kommt neu ins System.
Das System erkennt, welcher Vorgang zu welchem Thema passt, oder erstellt nach Möglichkeit einen neuen Kontext.
Alle Interaktionen oder Folgeaktionen bleiben mit diesem Kontext verbunden.
KI und Anwender arbeiten im und mit dem gemeinsamen Kontext.
Eine neue Nachricht wird mit einem Kundenprojekt und dessen ähnlichen Nachrichten verbunden. Die Antwort kann frühere Antworten nutzen und auf allen bestehende Informationen aufbauen.
Eine Notiz dokumentiert eine Entscheidung. Damit verbunden sind alle relevanten Meetings, Aufgabe und Schriftverkehr - über verschiedene Projekte hinweg. So ist schnell und einfach nachvollziehbar wie die Entscheidung entstanden ist.
Eine kurze Frage genügt, weil das System bereits weiß, welche Informationen zum Vorgang gehören. Kein Suchen nötig, einfach den Chat im Kontext starten. Alles was im Chat entsteht steht automatisch auch im gleichen Kontext.
Es ist die strukturierte Verwaltung von Beziehungen zwischen Informationen, damit Daten in ihrem Zusammenhang genutzt werden können.
Weil KI mit gutem Kontext präziser und schneller arbeiten kann.
Es verbindet Inhalte aus verschiedenen Tools zu einem gemeinsamen Kontext und macht Zusammenhänge sichtbar wie gleichermaßen nutzbar.
Weniger Suchen, weniger Rekonstruieren, weniger Nacharbeiten und transparente Abhängigkeiten.
Token kosten Geld und Energie. Ein hoher Tokenverbrauch bedeutet nicht bessere Antworten.
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